Horster Knochenpark

Horster Knochenpark

Der Rundgang im Friedhof Gelsenkirchen-Horst (genannt Knochenpark) 08-2026
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
dieses Eintrag auf meiner Webseite ist nur eine provisorische Lösung. Der Knochenpark wurde mit den Wegen Skizziert und die Gräber nummerisch aufgelistet. Wenn eine passendere Webseite gefunden wird, werden die Gräber von Christoph Bottaru PhotoArt mit einem QR-Code versehen und die Informationen mit den jeweiligen Bildern der von ihm fotografierten Gräber ergänzt.
Solange können Sie sich an der Skizze orientieren und einiges Informatives über die Gräber hier erfahren.

Die Geschichte des Friedhofes im Stadtteil Gelsenkirchen-Horst ist lang. 1823 wurde er als dritter Friedhof angelegt, nachdem der älteste Stadtteil von Gelsenkirchen durch Zuwanderung immer mehr wuchs und die beiden anderen Friedhöfe nicht mehr ausreichten.
Er liegt an der Horst-Gladbecker-Straße an der Grenze zu Gladbeck und kann fußläufig auch über eine Treppe an der Turfstraße erreicht werden. Dieser alte inzwischen entweihte Friedhof hat eine Besonderheit, denn hier wurden die Priester und tätigen Schwestern der anliegenden Hippolytuskirche beerdigt. Im Jahr 1888 erhielt das Gelände einen evangelischen Teil. Neun Horster Pfarrer fanden dort ihre letzte Ruhestätte. Ganz in der Nähe befindet sich die Schwesterngruft der Franziskus-Schwestern, die von 1889 bis 1970 in den beiden Horster Hospitälern Dienst taten.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die kleine Kapelle des Friedhofs abgerissen. Im Juli 1950 fasste der Rat der Stadt Gelsenkirchen den Beschluss, dass die noch vorhandenen 423 Gruften auf dem Friedhof weiter belegt werden könnten.
Ende der 1950er Jahre wurde vom Rat der Stadt Gelsenkirchen beschlossen, den Friedhof Horst-Nord in einen öffentlichen Park umzugestalten. Der ehemalige Hauptweg wurde beseitigt, neue Seitenwege und Flächen mit Sitzbänken angelegt und ein Pavillon aufgestellt, welcher leider nicht mehr vorhanden ist.
Die Horster Einwohner, die im Besitz einer Gruft oder eines Wahlgrabes waren, konnten noch bis zum Ende der 1970er Jahre dort bestattet werden. Der letzte dort zur Ruhe getragene Tote war Paul van Suntum, langjähriger Küster der St. Hippolytus-Pfarrkirche in Horst.
1980 wurde der Friedhof entwidmet. Seit 1986 ist der Friedhof vollständig geschlossen.
Nach einem „Dornröschenschlaf“ haben sich engagierte Horster Bürgerinnen und Bürger der Bürgerinitiative „runde tisch horst“ vor einigen Jahren die Arbeit gemacht und aus der damals verwahrlosten Grünfläche zusammen mit GELSENDIENSTE eine schöne und einladende Parkanlage geschaffen. Wenn das Wetter es zulässt, treffen sich die „Parkranger*innen“ jeden Donnerstag ab 10:00 Uhr am Container auf der rechten Seite des „Knochenparks“ (grauer Weg). Es wird gepflanzt, gewässert, sauber gemacht, Vogelfutter verteilt, und Nistkästen kontrolliert. Dabei wurden und werden alte Grabsteine gefunden, die liebevoll wieder aufgestellt, gesäubert und auch, wenn noch möglich, beschriftet werden. So kommt auch die eine oder andere Geschichte wieder zum Vorschein.

Manche Gräber sind allerdings im Lauf der Jahre so verwittert, dass eine Zuordnung aktuell nicht möglich ist und von mir nur als „Namenlos“ genannt werden.
Wir laden Sie ein zu einem Rundgang in die Horster Geschichte, die hoffentlich mit weiteren Geschichten noch ergänzt werden kann.
Wenn Sie nun durch den Haupteingang linksherum den grauen Weg gehen, sind am Zaun links fünf Gräber, die namenlos sind.
– Nummer 1-2-3-4-5
Das 6. Grab ist Heinrich Röken (15.10.1824- 15.03.1924. der ein echt hohes Alter erreicht hatte
– 7.-8. Daneben ist das Grab der Familie Helm und Anne Buschep mit kleinem Grab
Dahinter finden Sie einen Wassercontainer, der von den Parkrancher*innen genutzt wird.
– Das 9. Grab in dieser Reihe ist wieder namenlos
Es folgt eine Rechtskurve des grauen Weges.
10. Links etwas versteckt ein unbekanntes Grab.
Auf der rechten Seite finde Sie folgende Grabsteine:
– 11. Familie Bernhard Kölling und seiner Frau Regina geb. Röken (Regina Kölling 20.07.1885 – 19.11.1952, Irmgard Kölling 18.09.1913 – 21.01.1978 und Bernhard Kölling 05.10.1883-09.05.1960)
– 12. das Grab daneben ist namenlos
– 13. Auf der linken Seit finden Sie eine Rarität ein steinernes Hochkreuz. Dieses entstand wahrscheinlich als der Friedhof auch für Verstorbene mit evangelischem Glauben erweitert wurde, da durch die zunehmende Zahl von zugereisten Arbeitern auch der Bedarf nach einem evangelischen Friedhof wuchs. Es trägt die Inschrift von Lucas 23,73 „Wahrlich ich sage Dir, heute wirst Du mit mir im Paradiese sein!“
– 14. Links im Bogen ein unbekanntes Grab.
– 15. die Gruft mit der Inschrift Wilhelmine Schumacher
– 16. Links neben Schumacher ist unbekannt
Wenn Sie sich links halten, folgen Sie weiterhin dem grauen „Gräberweg“. Hier finden Sie
– 17. Links Familie Strunden. Eine besondere Persönlichkeit war Franz Strunden. Lt. Dem Onlineprojekt Gefallenendenkmäler (von Ahnenforschern für Ahnenforscher) war er am 10.03.1892 in Bergisch-Gladbach geboren. Er war sehr aktiv in unserem Stadtteil aktiv. Er gilt als Mitinitiator für die Gründung des 1903 erbauten St. Josef Hospitals. Der Mediziner war nicht nur ein Anhänger des Genossenschaftsgedankens, er war darüber hinaus im medizinisch-sozialen Bereich in Horst überaus engagiert. In der damaligen Landgemeinde hat er sich ehrenamtlich als Beigeordneter engagiert. Dr. Franz Strunden war Kommunalpolitiker mit Weitblick. Als Sanitätsrat, er wurde von Kaiser Wilhelm II. zu diesem ernannt, war er auch als erster Chefarzt und auch Leiter im Horster Krankenhaus tätig. Zudem war er Gründer des Agnesstiftes und gilt auch als „der“ Gründer des Bauvereins in Horst. Neben dem Gedenkstein wurde auch die Strundenstraße nach ihm benannt. Lt. der Internetrecherche ist er am 29.07.1915 im Lazarett Langensalza verstorben.

– 18. Links Anton und Robert Kracht – ein Grabstein mit Kreuz. 1964 wurde der Landwirt und Schnapsbrenner Anton Kracht zum Gemeindevorsteher in Horst gewählt, der bis 1882 amtierte. Haus Kracht befand sich als Fachwerkaus an der Industriestraße. Dort steht heute das kath. Gemeindezentrum
– 19. Rechts Familie Wilhelm Sauen
– 20. Links Elly und Gregor Steimann. Der erste Maschinenfabrikant, der für Horster Landwirte Dreschmaschinen baute.
– 21. Rechts Anton Goeke
– 22. Und links wieder namenlos
– 23./24. Sowie weiter auf der linken Seite zwei Namenlose – es war nur der Vorname Josef zu entziffern
– 25. Familie Holtöwer – Grolmann. Julius Grolmann besaß um 1900 die größte Fabrik in Horst. Die Maschinenfabrik und Gießerei lag hinter dem heutigen Hallenbad. Dazu gehörten Wilhelm Holthöwer und Bernhard Grolmann, Else und Willi Holthöwer und Paula Norpoth, geborene Holthöwer. Das Grab wird durch eine Fremdfirma seit Jahren gepflegt.
26. An der Ecke zum orangenen Weg findet man das Grab der Familie Wilhelm und Gerda Ahlbach.
Im „Gruftenweg“ rechts (gelb) finden sie
– 27. Rechts Familie Tönnies – insgesamt waren es 11 Familienmitglieder. Karl-August Tönnies ist am 03.11.1913 geboren und verstarb im 2. Weltkrieg am 11.08.1941 in Russland. (Info lt. Internet- Herkunft unbekannt) Die Familie Tönnies betrieb Eisenwarenhandel mit Geschäften auf der Markenstraße und der Essener Straße. Adolfine Tönnies ist das berühmteste Mitglied der Familie. Sie lebte in einem Orden und wurde nicht hier bestattet. Es fand eine offizielle Eröffnung des Seligsprechungsprozesses der 1. Generaloberin der Steyler Anbetungsschwestern, Mutter M. Michaele (Adolfine Tönnies) statt. Datum war der 03. September 2015 in Steyl unter Leitung des Bischofs von Roermond NL, Frans Wiertz, im Heilig-Geist-Kloster. Weitere Infos unter: https://www.mutter-m-michaele.de/02-1%20 biografievita.htm. Leider habe ich keinen Hinweis im Internet finden können, ob dieses Verfahren bereits abgeschlossen ist.
– 28. Rechts allerdings ohne Schild das Grab der Familie Eduard Trah. Er war der Patriarch der bekannten Horster Unternehmerfamilie, die in Horst ihre Wurzel hatte und heute noch hat. Früher war das Unternehmen Trah für den Bereich Elektro bekannt, heute sind es in erster Linie Immobilien.
– 29. Rechts Familie Aloys van Suntum. Er betrieb in der Essener Straße eine Schreinerei. Paul van Suntum war langjähriger Küster der St. Hippolytus-Pfarrkirche von Horst. Am 21. Oktober 1981 war er der letzte auf den Friedhof zu letzten Ruhe getragene Tote.
– 30. Links Namenlos
– 31. Rechts Franz Averdung
– 32. Rechts Familie Schlüter – Die Familie Schlüter war eine Unternehmerfamilie, bekannt als Bauunternehmer und Ziegeleibesitzer bis Anfang der 1920iger Jahre. Bis zur Jahrtausendwende waren die Söhne Ferdi und Helmut als Unternehmer aktiv. Standort war die Graslitzer Straße (heute Hügelstraße), gegenüber dem Autohaus Tiemann.
Besonders auffällig ist die Priestergruft, welche sich mittig auf dem Knochenpark zu finden ist.
– 33., links auf der Wiese, ist die Schwesterngruft zu finden, wo die Franziskus-Schwestern, die von 1889 bis 1970 in den beiden Horster Hospitälern Dienst taten, beerdigt sind.
In der Zeit von 1889 bis 1970 waren dieses im St. Josef Hospital und später dann im Agnesstift an der Essener Straße tätig. Sie haben ihr Leben einen aufopferungsvollen Dienst gewidmet und vielen Menschen geholfen. Die Schwestern aus dem Mutterhaus in Münster taten zunächst ihren Pflegedienst im ersten Horster Krankenaus an der Essener Straße, dem späteren St. Agnes-Stift in der Zeit von 1889 bis 1905. Das schnelle Wachstum der Bevölkerung durch die Industrialisierung machte es nötig, dass im Jahre 1905 ein neues Krankenhaus an der Buerer Straße seiner Bestimmung übergeben wurde. Die Schwestern versorgten und pflegten weiter die Kranken bis zu ihrer Abberufung im Jahre 1970. Während zweier Weltkriege versorgten sie auch noch verwundete Soldaten, in den zum Lazarett umfunktionierten Stationen.

34. Im Rondell (roter Weg) das eindrucksvolle Kreuz der Pfarrer, die auf diesem Friedhof beerdigt wurden mit den diversen Grabsteinen der jeweiligen Geistlichen.
– Der erste Pfarrer, der auf diesem Friedhof beerdigt wurde, war Pfarrer Adoph Kettler (108 1803 – 1858der von 1803 bis 1858 als Pfarrer tätig war (geb. 1776 und am 13.04.1860 verstarb.
Er wurde in Löringhof, im Kirchspiel Datteln geboren. In seiner Amtszeit wurde das Vest Recklinghausen aus dem Erzbistum Köln gelöst und dem Bistum Münster zugeordnet. Er setzte die Fürstbischhöfliche Anordnung aus dem Jahre 1785 in die Tat um, die Kirchhöfe aus dem Inneren der Gemeinende zu verlegen. Es wurde der neue kommunale Friedhof an der Horst-Gladbecker-Straße angelegt.
Zum diamantenen Priesterjubiläum wurde ihm von König von Preußen der rote Adlerorden 4. Klasse verliehen.
– Die markanteste Person, der in der Priestergruft bestatteten, ist zweifelslos Wilhelm Wenker. Der Bischof von Münster setzte im Jahre 1910 den erst 36-jährigen Pfarrrektor Wilhelm Wenker als Pfarrer von St. Hippoytus ein. Am 20. Dezember 1910 wurde der neue Pfarrer in sein Amt eingeführt, das er 46 Jahre mit großer Hingabe versah. Wilhelm Wenker wurde am 19. September 1874 in Telgte bei Münster geboren. Nach dem Studium der Theologie wurde er am 04. Juni 1998 im Dom zu Münster zum Priester geweiht und wirkte zunächst als Kaplan und Vikar an St. Lamberti in Gladbeck.
Im Dezember 1918 wurde Pfarrer Wenker Dechant des Dekanates Gladbeck. Ihm angetragene höhere kirchliche Ämter und Würden hat er stehts abgelehnt, um in seiner Pfarrgemeinde in Horst verbleiben zu können. Die Eingemeindung der Landgemeinde Horst-Emscher in die Großstadt Gelsenkirchen im Jahre 1928 fiel in seine Amtszeit. In der Zeit des. 3. Reiches wurde der des Öfteren von der Gestapo vernommen und seine Predigten überwacht.
Am 6. Dezember 1943 wurde er zum Propst h.c. ernannt und am 4.Juni 1948 erfolgte aus Anlass seines goldenen Priesterjubiläums seine Ernennung zum Ehrendomkapitular. Mit Eifer widmete er sich dem Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Hippolytuskirche, in die er am 8. August 1948 nach vollständiger Renovierung feierlich einzog. Hervorzuheben ist sein leidenschaftlicher persönlicher Einsatz im Kampf gegen die Demontage eines großen Teils der Horster Industrie. In mehreren öffentlichen Kundgebungen vertrat der Propst seinen Standpunkt mit Nachdruck und Erfolg, so dass auch maßgebende ausländische Stellen ihren Einfluss zur Abwendung der Demontage geltend machten.
In Würdigung dieses Einsatzes wurde der am 30. November 1950 zum Ehrenbürger der Stadt Gelsenkirchen gewählt. Genau fünf Jahre später wurde Probst Wenker das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Regierungspräsidenten von Münster überreicht, das der Bundespräsident Professor Dr. Theodor Heuss in Anerkennung der großen Verdienste um die Verhinderung der Demontage der Gelsenberg Benzin AG in Gelsenkirchen-Horst ihm verliehen hat. Propst h.c. Wilhelm Wenker verstarb am 16. August 1956 in Gelsenkirchen-Horst.
Weitere Namen:
– Wilhelm Marferding
– Ferdinand Lenfert. Er gründete die Kolpingfamilie in Horst
Vom Rondell aus gehend gehen Sie weiter die linke Seite zum Container der Bürgerinitiative „runde tisch horst“. Gegenüber finden Sie das Grab von
– 35. Bernhard Röcken
– 36. Etwas weiter hinten das Grab der Familie Ader. Familie Ader war eine alteingesessene Horster Familie. An der Turfstraße gab es gleich zwei Geschäfte, die
– von Brüdern betrieben wurden. Es gab das Tapetengeschäft „Tapeten Ader“ an der Ecke zur Buererstraße und Blumen Ader schräg gegenüber vom jetzigen „Penny“. Die Eheleute von Blumen Ader waren auch Besitzer mehrerer Rennpferde, die auch vom Horster Trainer Ossi Langner trainiert wurden. Folgende Namen sind zu erkennen: Bernhard Ader- verstorben 1921, Klara Ader (1896-1963), Antonia Ader geborene Walken ( 1864-1922), Maria Ader ( 1891-1917)
– 37. Weiter den Weg lang Richtung Ausgang ist hinten ein verstecktes namensloses Grab
– 38. Ein weiteres namenloses Grab ist etwas vorne zu sehen
– 39. Ein großer Grabstein mit einem Kreuz und einem Jesuskopf – unbekannt
– 40. Das Grab der Familie Buchholz – (auch genannt Brauck) Der Kötter Theodor Brauck (Buchholz, war von 1896 bis zu seinem Tod am 15. Mai 189 Gemeindevorsteher von Horst-Emscher. Er war schon 1882 zum Stellverteter von Düsing gewählt worden, dessen Amt er bis 1888 innehatte.
– 41. Grab links Baltzer (ein großes Kreuz und zwei kleine Gräber)
– 42. Ein weiteres unbekanntes Grab
– 43. Ein weiteres unbekanntes Grab
– 44. Familie Wilhelm Rose (?) (verwandt mit Rudolf Rose?)
– 45. Mechtildis Meese (1879-1909)
Einige Gräber sind so zugewachsen, dass man diese nur von der Straßenseite aus sehen kann. Könnten das die Gräber folgender Familien sein, die in der Infobroschüre der FGG Friedhofsgärtner Gelsenkirchen eG – Friedhof Horst-Nord oder Knochenpark nachzulesen sind?
– das Grab der Familie Grundmann/Familie Gerke Es gab einmal eine legendäre Gaststätte in Horst „Bei Gerke“ am Ender der Buererstraße.
– Familie Krumm – Inschrift: „Meine unvergessliche Gattin und unsere gute Mutter unser herzensguter Vater Wilhelm Krumm“
– Familie Weinforth – Franz Weinforth war „Meister Hämmerlein, der weitbekannte Schmiedemeister, der in der Buererstr. 4 einst wohnte. Manches wertvolle Vollblut hat der tüchtige und früher vie gesuchte Meister beschlagen und auch nach seinem Ruhestande wurde er noch oft auf die Rennbahn geholt. Sein Kegelclub war auch in Besitz eines Vollblutpferdes mit dem Namen „Anitra“. Da der Kegelclub kein Verein war, wurde Franz Weinforth als Besitzer eingetragen. Eine weitere Besonderheit war, dass er als einziger Horster vor dem 1. Weltkrieg als Kaiserlicher Gardekürasier diente und beim Heimaturlaub aus Berlin mit seiner Uniform nach Horst kam.
– Familie Düsing – Unternehmerfamilie aus Gelsenkirchen – der „Grüne Großmarkt in Gelsenkirchen. Wer erinnert sich nicht an den Slogan der 50iger/60iger Jahre „Düsing Rasen ein Begriff im deutschen Sport“. Eine der bedeuteten Horster Familien, die die Horster Geschichte mitgeschieben hat. So war der Gärtner Johann Düsing 1882 zum Nachfolger von Anton Kracht zum Gemeindevorsteher gewählt. Das Amt hatte er bis 1890 inne, dann betätigte er sich als Gastwirt. Auch nach den 2. Weltkrieg betätigte sich Düsings Familienmitglieder Als Förderer, wie beim Sportverein STV Horst-Emscher. Der Fußballverein, der nach dem Krieg in der höchsten Klasse spielte, in der alten Oberliga West sogar Schalke Konkurrenz machte. Zudem war das Unternehmen Düsing auch der Unterstützer der Horster Galopprennbahn und es war dieser Grassamen, der das Geläuf immer wieder auf Vordermann brachte.
– Familie Büscher
– Familie Rode
Der ehemalige Friedhof ist nun eine schöne Parkanlage und ein Ort für lebendige Begegnungen.
Wenn Sie noch die Geschichte des Friedhofes um die eine oder andere Geschichte ergänzen können, dürfen Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Quellennachweis:
– FGG Friedhofsgärtner Gelsenkirchen eG (Infobroschüre „Friedhof Horst-Nord oder Knochenpark
– Lokalkompass: Friedhof Horst-Nord auch bekannt als Knochenparkt erzählt ein Stück Heimatgeschichte
– Heinz Kolb – Artikel vom 26.05.2011
– WAZ vom 19.09.2019 – Grünes Denkmal ist Lokalgeschichte
– Reinhold Adam – Juli 2021
– Wikipedia
– Informationen von Petra Schlüter
– Zusammengefasst und überarbeitet durch Sybille Hellier

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